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Informationen für pflegende Angehörige

Mehr Informationen und Beratung für pflegende Angehörige

 

In der Regel ist es gut, wenn Sie zusätzlich zur gesetzlich vorgeschriebenen Beratung weitere Hilfsangebote in Anspruch nehmen. Selbst bei einer optimalen Beratung gibt es einige Themen, bei denen Ihnen die offiziellen Stellen nur unzureichend oder gar nicht weiterhelfen können. Ein wichtiges Thema ist die rechtliche Situation. In der stark belastenden Pflegesituation scheuen die meisten davor zurück, ihr Recht vor Gericht einzufordern oder auch nur von einem Anwalt überprüfen zu lassen, ob alles vorschriftsmäßig läuft. Erst bei gravierenden Fällen wie Behandlungsfehlern oder Übergriffen wird ein Rechtsbeistand eingeschaltet. Aber auch hier haben Sie die Möglichkeit sich kostenlos beraten zu lassen. Einer der Ansprechpartner ist die UPD, die unabhängige Patientenberatung Deutschland, die vom Sozialverband VdK, der Verbraucherzentrale und vom Verbund unabhängige Patientenberatung getragen wird. Sie ist zum Beispiel auch dann sehr hilfreich, wenn Deutsch nicht die Muttersprache ist. Die emotionale Belastung ist für viele pflegende Angehörige sehr hoch und wird auch dadurch nicht gemildert, dass sie finanzielle Mittel und andere Hilfen vom Staat bekommen. In einer Selbsthilfegruppe oder einer ähnlichen Organisation bekommen Sie Unterstützung. Sie müssen aber nicht unbedingt offensiv mit diesem Thema umgehen und sich die Hilfe von anderen Betroffenen holen. Je nach Persönlichkeit können Sie genauso davon profitieren, wenn Sie sich eingehend im Internet informieren oder Fachliteratur besorgen. Wir möchten aber noch einmal betonen, dass Sie nur davon profitieren können, wenn Sie Ihren individuellen Fall objektiv einschätzen lassen, egal ob das durch einen Fachmann geschieht oder ob Sie sich an Fachliteratur orientieren.

Dies ist ein Auszug aus unserem Pflegeratgeber. Sie können unseren Pflegeratgeber unter folgendem Link komplett kostenlos runterladen!

Pflegeratgeber


 Thumbnail Image von: GotCredit via CC.

Heinz Giller


3 Kommentare

  • Ich habe mich lange mit der Suche nach Informationen beschäftigt bis ich an die Richtigen gekommen bin. Bei der seniorenhilfe24.org bin ich das erst Mal schon richtig beraten worden. 24 Stundenpflegekräfte ist ein Thema für sich. Der Pflegeratgeber ist sehr gut aber für mich war das persönliche Gespräch deutlich besser, mal ganz abgesehen davon das ich auch nicht so gerne lese. Wir haben eine 24 Stundenpflegekraft bei uns, besser könnte es überhaupt nicht sein und schon mal überhaupt nicht in einem Altersheim.

  • Anfang letztes Jahres ist mein Vater im Altersheim gestorben, wo er knapp zwei Jahre war.
    Fazit: Nie wieder! Abgesehen davon, dass die Betreuung alles andere als optimal war, hat es die ganze Familie, insbesondere meine Mutter geschafft. Die Krönung war für mich noch, als die Leitung des Heims mir eins über ihre Personalprobleme eins vorheulte!
    Nun ja. Jetzt ist meine Mutter pflegebedürftig. Den Tod unseres geliebten Vaters hat sie nicht verkraftet und ihre Angst vor einem Altenheim ist unverstellbar. Das werde ich auch nicht zulassen!
    Erst hatte ich eine ambulante Betreuung. Hat nicht gereicht. Dann hatte ich von einer anderen Vermittlungsfirma eine 24 Stunden Pflegekraft aus dem osteuropäischen Raum. Waren am Anfang sehr zufrieden damit. Dann kam die Dame nach 7 Wochen an, sie bräuchte jetzt Urlaub, sie hätte noch keinen gehabt. Und zack war sie weg, obwohl knapp 3 Monate Pflegedienst vereinbart waren. Die Vermittlungsfirma interessierte das nicht besonders. Boten mir aber neue Kraft an, natürlich mit nochmaliger kompletten Vermittlungsgebühr.
    Nun der Punkt: Wird dieser Ausfall bei Ihnen vertraglich geregelt? Ich weiß das es Ausnahmesituationen gibt, aber Spontanurlaub gehört bestimmt nicht dazu. Und welche Kosten fallen bei einem Wechsel der Pflegekraft generell eigentlich an?
    Hoffe auf Antwort und baldigen Kontakt, F. B.

    • Hallo Herr Bank,
      also mal grundsätzlich zu unseren Pflegekräften. Die von uns im Privathaushalt eingesetzten Pflegekräfte arbeiten mindestens 2 Monate am Stück, wobei der Regelfall tatsächlich 3 Monate ist.
      Im Gegensatz zu leider sehr vielen Firmen die sich mit häuslicher Pflege beschäftigen, kennen wir unsere Pflegekräfte auch persönlich. Bevor wir überhaupt jemanden in den Privathaushalt vermitteln müssen die Betreuerinnen oder Pflegerinnen bereits 3 Jahre in unserem Auftrag arbeiten gehen.
      Jede Dame oder Herr der sich bei uns neu bewirbt, muss erstmal für uns im Angestelltenverhältnis in einem Krankenhaus oder in einem Pflegeheim arbeiten. Es gibt auch die Möglichkeit in verschieden Probefamilien zu arbeiten, mit denen das natürlich abgesprochen ist. Auf diese Weise bekommen wir ein sehr gutes Bild über den Bewerber oder die Bewerberin. Zuverlässigkeit steht bei und neben der pflegerischen Qualifikation an erster Stelle!
      Das jemand spontan Urlaub machen möchte ist mir dann doch eher fremd.
      Was schon einmal vorkommen kann ist das eine Pflegekraft Krank wird, was allerdings auch eher selten ist. Wir sind allerdings sehr gut auf solche Situationen vorbereitet, so selten sie auch sind, vorbereitet sind wir.
      In dem Auto welches die Pflegekraft abholen kommt, sitzt immer bereits die Ablösung drin! Der Wechsel ist immer nahtlos!