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Pflegedienste

Situation Pflegedienste

Wer sich mit Pflege beschäftigt, weiß, dass auch bei den professionellen Anbietern nicht alles Gold ist, was glänzt. Bundesweit arbeiten etwa 290.000 Pflegekräfte bei ambulanten Pflegediensten. Dabei kann es sich um gut ausgebildete Fachkräfte mit hoher Motivation oder um Aushilfsmitarbeiter handeln, die weder das Know-how noch die nötigen Sprachkenntnisse besitzen. Pflegekräfte aus Polen, die Senioren terrorisieren sind eines der vielen Klischees und Befürchtungen, die sich hartnäckig halten. Auch hier sind Sie als Angehöriger gefragt, um für die pflegebedürftige Person das bestmögliche Angebot auszuwählen. Ein wichtiges Ziel des Pflegesystems ist es, so lange wie möglich sicherzustellen, dass Pflegebedürftige menschenwürdig in ihrer gewohnten Umgebung leben können. Dafür werden verschiedene Betreuungs- und Unterbringungsmodelle angeboten, die von der Teilzeitpflege über die Versorgung in Mehrgenerationenhäusern bis zum betreuten Wohnen reichen. Erst wenn die ambulante Versorgung und/oder die Tagespflege gar nicht mehr möglich ist, erfolgt der Einzug in eine stationäre Einrichtung der Altenhilfe, die meist zu Unrecht einen schlechten Ruf genießen. Viele Pflegeheime haben erkannt, dass innovative Programme und präventive Maßnahmen nicht allein zum guten Ruf beitragen, sondern sich mittel- und langfristig bezahlt machen. Etwa ein Drittel der Personen, deren Pflege sehr aufwendig ist (ca. 900.000), sind stationär untergebracht. Dafür stehen in Deutschland etwa 13.000 Pflegeheime zur Verfügung.

Was muss ich als pflegender Angehöriger beachten?

Der Übergang von gelegentlicher Hilfsbedürftigkeit zur Pflegebedürftigkeit im Alter

ist zunächst ein schleichender Prozess. Die Senioren und ihre Angehörigen gewöhnen sich daran, dass die Gelenke nicht mehr so mitspielen, das Gedächtnis nachlässt oder man für alles eine Brille braucht. Wenn nicht ein plötzliches Ereignis wie ein Schlaganfall oder eine Verletzung eintritt, machen sich die meisten Menschen keine Gedanken darüber, dass sie auch einmal von Pflegebedürftigkeit bedroht sein könnten. Es gibt genügend Fälle, in denen keine Hilfe in Anspruch genommen wird, obwohl eigentlich schon die Voraussetzungen für eine Pflegebedürftigkeit gegeben sind. Deshalb kommt dann im Fall des Falles alles sehr plötzlich: Termine müssen vereinbart, Gelder beantragt und Pflegepersonal gesucht werden. Keine gute Ausgangssituation für eine individuell sinnvolle Pflege. Geraten Sie nicht in Panik, selbst wenn Sie keine Vorsorge getroffen haben. Mit der folgenden Checkliste bekommen Sie einen groben Überblick darüber, was zu tun ist und an wen sie sich wenden müssen. Detailliertere Informationen zu den einzelnen Themen bekommen Sie im späteren Verlauf dieses Seniorenhilfe-Ratgebers. Ihnen stehen auf jeden Fall 10 Tage Pflegeurlaub zu. Diese Zeit können Sie nutzen, um sich in Ruhe zu informieren und alles zu regeln, was nötig ist.

Dies ist ein Auszug aus unserem Pflegeratgeber. Sie können unseren Pflegeratgeber unter folgendem Link komplett kostenlos runterladen!

Pflegeratgeber

 


Thumbnail Image von: Christian Schnettelker via CC.

Heinz Giller


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